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Was tun, wenn die Paartherapie scheitert?

Scheidung
maisonsignee – fotolia.com

Vor dieser Frage stand auch ich vor etwas mehr als zwei Jahren.

Auch ich hatte meine Hoffnungen – leider vergeblich – in eine Paartherapie gesetzt.

Manchmal ist eine Ehe einfach nicht mehr zu retten. Vor allem dann nicht, wenn nur einer von beiden Ehepartnern bereit ist, wirklich an sich und der Paarbeziehung zu arbeiten.

Doch was dann?

Erst einmal fällt man mit dieser Erkenntnis in ein tiefes Loch.

Man begreift, dass einem gravierende Veränderungen bevorstehen.

Der Masterplan „Ehe“ ist gescheitert.

So stand auch ich vor den Scherben meiner Ehe und sah mich nun plötzlich in der Rolle einer alleinerziehenden Mutter einer damals sechsjährigen Tochter und selbständigen Anwältin.

Doch damit nicht genug. Ich mußte ja auch erst einmal mental damit fertig werden, dass ich es eben nicht geschafft hatte, die Ehe zu retten und meinem Kind eine heile Familie zu bieten.

Statt mein „neues Leben“ in Angriff zu nehmen, wollte ich mich lieber verkriechen und warten, bis dieser Alptraum vorüber ist.

Glücklicherweise standen mir ein paar Menschen zur Seite, die mich wirklich unterstützt haben und mir Kraft und Mut gaben, die sich mir stellenden neuen Aufgaben in Angriff zu nehmen.

So ist es mir gelungen, die Herausforderungen anzunehmen und mir zusammen mit meiner Tochter eine neue Zukunft aufzubauen. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung, bringt mich jedoch meinen Zielen und Wünschen auch gleichzeitig immer näher.

Warum ich Ihnen das erzähle?

Weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass man bei einer Trennung jemanden braucht, der die Situation von außen betrachtet, den Überblick behält und einen dabei unterstützt, den Weg für einen Start in einen neuen, selbstbestimmten und an den eigenen Wünschen und Interessen ausgerichteten Lebensabschnitt zu ebnen.

Dafür ist es wichtig, schnellstmöglich Einigungen oder auch notfalls gerichtliche Entscheidungen zu erzielen, die Klarheit über die zukünftigen wirtschaftlichen und tatsächlichen Gegebenheiten schaffen.

So müssen Sie schnellstens wissen, mit welcher finanzieller Unterstützung ihres Partners Sie wie lange in Zukunft rechnen können, ggf. bei wem die Kinder oder das Kind lebt, bzw. leben, und welcher Unterhalt hierfür gezahlt wird, was für vermögensrechtliche Ansprüche (z. B. Zugewinnausgleich) realisierbar sind, etc.

Erst wenn Sie da Klarheit haben, können Sie befreit in Ihre Zukunft starten.

Dabei möchte ich Sie gerne fachlich kompetent und menschlich zugewandt unterstützen.