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Anwältin für Familienrecht in Brunsbüttel Hilfe beim Neuanfang

Eine Trennung ist immer ein gewaltiger Lebenseinschnitt, denn der bisherige Lebensplan kann nicht mehr bestehen. In dieser emotional sehr belasteten Zeit fühlt man sich überfordert und droht, von seinen Ängsten überwältigt zu werden: Wie soll es weitergehen? Was steht mir an Unterhalt zu? Wie kann ich eine Perspektive für mich und meine Kinder finden? Hinzukommt, dass man kaum Zeit hat, sich mit der neuen Situation auseinander zu setzen, da man für die Kinder da sein muss. In dieser Situation braucht man neben guten Freunden auch einen Anwalt für Familienrecht, der einen auf dem steinigen Weg zum Neuanfang begleitet und die rechtlichen Interessen durchsetzt.

Auch ich sah mich mit all diesen Problemen konfrontiert, als ich mich von meinem Mann getrennt habe und plötzlich ohne Wohnung, ohne Geld und mit meiner damals 6-jährigen Tochter dastand. Der Traum von einer heilen Familie war zerplatzt. Aufgrund dieser Erfahrung kann ich mich sehr gut in die Lage von Frauen und Müttern versetzen, die mit der Trennung zu kämpfen haben. Als Anwältin für Familienrecht stehe ich Ihnen in meiner Kanzlei in Brunsbüttel für ein persönliches Gespräch und ein erstes Kennenlernen gerne zur Verfügung.


Vielseitige Unterstützung durch Ihre Anwältin für Familienrecht

Da im Familienrecht und vor den Familiengerichten oftmals weitreichende und Ihr zukünftiges Leben prägende Entscheidungen getroffen werden, sollten Sie sich in die Hände einer qualifizierten Anwältin für Familienrecht begeben.

Als Fachanwältin für Familienrecht habe ich eine zusätzliche Ausbildung absolviert, bilde mich ständig fachspezifisch fort und beschäftige mich auch überwiegend mit der Bearbeitung familienrechtlicher Fälle. Diese umfangreiche Fachkompetenz kostet zudem nicht mehr als die Vertretung durch einen nicht qualifizierten Anwalt.


Kontaktieren sie mich bei Fragen zu:

  • Trennung
    Im Zuge einer Trennung, die häufig sehr emotional verläuft, sind kurzfristig viele Dinge zu regeln und es stellen sich vielfältige Fragen. Als Fachanwältin für Familienrecht kann ich Ihnen in all diesen Belangen kompetent beratend zur Seite stehen.
  • Ehevertrag
    Bereits im Zuge einer beabsichtigten Eheschließung ist es, um zukünftigen oft existentiellen Auseinandersetzungen vorzubeugen, in vielen Fällen sinnvoll, einen Ehevertrag abzuschließen. Dieser regelt wichtige Angelegenheiten im Falle des Scheiterns der gemeinsamen Lebensplanung.
  • Scheidung
    Im Hinblick auf eine beabsichtigte endgültige Beendigung der Ehe beantworte ich Ihre Fragen zu den Voraussetzungen für eine Ehescheidung und berate Sie, welche Fragen im Zuge einer Ehescheidung geklärt werden sollten. Außerdem biete ich eine unkomplizierte Alternative an: die Online-Scheidung.
  • Unterhalt
    Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt oder Eltern- und Großeltern-Unterhalt, als Fachanwältin für Familienrecht kann ich Ihnen kompetent bei der Klärung und Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen behilflich sein.
  • Kinder
    Insbesondere zu Beginn der Trennungs- und Scheidungsphase ist die Kommunikation der Elternteile bezüglich der gemeinsamen Kinder schwierig. Ich informiere Sie umfassend über die Rechte Ihrer Kinder und gemeinsam finden wir die beste Lösung.
  • Zugewinnausgleich
    Als wesentliche Scheidungsfolge ist im Gesetz auch der sogenannte Zugewinnausgleich vorgesehen. Hier ist es sinnvoll vorzusorgen, anstatt im Nachgang langwierige Prozesse zu riskieren.
  • Versorgungsausgleich
    Gerne berate ich Sie hinsichtlich Ihrer Rentenanwartschaften im Kontext des Versorgungsausgleichs.
  • Umgangsrecht
    Hauptleittragende einer Trennung sind zumeist die gemeinsamen minderjährigen Kinder. Daher ist es nötig, schnell tragfähige Umgangsvereinbarungen zu erarbeiten und notfalls auch durchzusetzen.
  • Sorgerecht
    Bei der Klärung der Frage, ob in Ihrem Fall das Sorgerecht oder Teilbereiche für die gemeinsamen Kinder neu geregelt werden müssen, stehe ich Ihnen gerne zur Seite. Auch bei der Durchsetzung der eventuellen Neugestaltung unterstütze ich Sie!

Gerne stehe ich Ihnen auch bei Fragen bezüglich des Verkehrszivilrechts, Verkehrsstraftrechts und des Verkehrsordnungswidrigkeitenrechts zur Verfügung. Nehmen Sie Kontakt zu meiner Kanzlei in Brunsbüttel auf.

Zum Kontaktformular

Häufig gestellte Fragen

Kann ich nach der Scheidung meinen Geburtsnamen wieder annehmen?

Wenn Sie rechtskräftig geschieden sind, können Sie mit dem Rechtskraftvermerk „Scheidungsbeschluss“ zum Standesamt gehen und dort die Namensänderung durchführen lassen.

Was geschieht nach der Trennung mit unserer Mietwohnung?

Haben beide Ehegatten den Mietvertrag als Mieter unterschrieben, so können ihn auch nur beide Ehegatten kündigen. Möchte ein Ehegatte nach der Trennung in der Wohnung bleiben, so muss er sich mit dem Vermieter dahingehend einigen, dass der Mietvertrag auf ihn alleine umgeschrieben wird. Kommt es zu keiner Einigung und ein Ehegatte verweigert die Mitwirkung an der Kündigung, so kann die Zustimmung zur Kündigung gerichtlich eingeklagt werden.

Was geschieht mit gemeinsamen Versicherungen?

Hat nur ein Ehepartner die jeweilige Versicherung abgeschlossen, so gilt der Versicherungsvertrag nur für diesen. Der andere Ehepartner muss dann eine neue Versicherung abschließen, wenn er dies wünscht.

Krankenversicherung
Hier ist es ganz wichtig zu wissen, dass, wenn ein Ehegatte in der Ehe nicht erwerbstätig war und im Rahmen der Familienversicherung krankenversichert wurde, diese Mitversicherung drei Monate nach der Scheidung endet. Dies geschieht automatisch. Der nicht selbst versicherte Ehegatte muss sich daher rechtzeitig um seinen Krankenversicherungsschutz kümmern. Dies ist bei dem Träger der bisherigen Familienversicherung in Form einer freiwilligen Versicherung möglich. Gleichzeitig kann der nicht mehr mitversicherte Ehegatte aber auch zu einer anderen gesetzlichen oder privaten Krankenkasse wechseln.

Was gehört zum gemeinsamen Hausrat?

Hausrat oder Hausratsgegenstände gehören zum gemeinsamen Eigentum, wenn sie in der Ehe angeschafft wurden. Dies gilt unabhängig davon, wer die Sachen bezahlt hat. Das gilt für Möbel und sonstige Einrichtungsgegenstände wie das gesamte Inventar der Wohnung oder des Hauses.

Nicht unter den gemeinsamen Hausrat fallen all die Sachen, die Sie schon mit in die Ehe gebracht haben. Auch Gegenstände, die nicht zur gemeinsamen Verwendung, sondern beispielsweise zur Vermögensvermehrung angeschafft wurden (z. B. wertvolle Antiquitäten) gehören nicht zum Hausrat.

Wie ist der Hausrat zu teilen?

Der gemeinsam angeschaffte Hausrat ist wertmäßig hälftig zu teilen. Hierbei ist es sehr sinnvoll, frühzeitig eine Einigung über die Haushaltsgegenstände zu finden. Bevor Sie aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen, sollten Sie eine komplette Liste der Haushaltsgegenstände anfertigen und möglichst auch Fotos hiervon machen. Anhand dieser Liste können Sie dan, gegebenenfalls mithilfe Ihres Anwalts versuchen sich zu einigen.

Wer bekommt das Auto?

Oftmals haben die Eheleute nur ein Auto, welches von beiden genutzt wird und mit dem auch die Familienfahrten unternommen werden.

In diesem Fall zählt das Auto zum Hausrat. Es gehört dementsprechend beiden Ehegatten gemeinsam unabhängig davon, wer es bezahlt hat. In diesen Fällen ist das Auto in die Hausratsteilung mit einzubeziehen.

Autos, die nicht unter den Hausrat fallen, weil sie beispielsweise nur oder in weit überwiegenden Maße von einem Ehegatten genutzt werden, gehören demjenigen, der Eigentümer dieses Fahrzeugs ist, d. h. es gekauft hat.

Hafte ich für Schulden, die mein Ehepartner vor oder während der Ehe gemacht hat?

Nein! Für Schulden haftet immer nur derjenige, der diese auch gemacht hat und den entsprechenden Kaufvertrag unterschrieben hat.

Gemeinsam haften Sie nur für gemeinsam unterschriebene Kreditverträge.

Wann muss sich die Steuerklasse nach der Trennung ändern?

Die Steuerklasse muss im auf die Trennung folgenden Jahr geändert werden. Trennen Sie sich also am 2. Januar eines Jahres, so müssen Sie die Steuerklasse ab dem darauf folgenden Jahr ändern. In dem laufenden ersten Jahr der Trennung können die Eheleute auch noch gemeinsam steuerlich veranlagt werden.

Möglich ist jedoch auch ein Wechsel der Steuerklasse im Trennungsjahr.

Dies kann beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn ein Ehepartner die Steuerklasse 3 und der andere die Steuerklasse 5 hat, aber wirtschaftlich nicht mehr von dem durch die günstigere Steuerklasse höheren Einkommen des Ehegatten profitiert, also bspw. keinen Unterhalt bekommt.

Wer bekommt die Steuerrückzahlungen im Trennungsjahr?

Grundsätzlich gilt, dass derjenige die Steuerrückzahlungen erhält, der die Steuern gezahlt hat. Waren beide Eheleute berufstätig, so erhalten Sie anteilig im Verhältnis zu ihrem Einkommen den Erstattungsbetrag.

Hat ein Ehepartner keine steuerpflichtige Erwerbstätigkeit ausgeübt, hat er auch keinen Anspruch auf einen Anteil an der Steuerrückerstattung.

Welche Kosten und Gebühren werden mir beim Anwalt in Rechnung gestellt?

Diese Frage lässt sich leider pauschal nicht beantworten. Es kommt darauf an, mit welchem Problem Sie zu mir kommen und welcher Streitwert sich daraus ergibt.

Sie können mich gerne kostenlos und unverbindlich anrufen oder mir eine E-Mail schreiben und ich werde Ihnen, ohne dass Ihnen hierfür Kosten entstehen, Auskunft über die voraussichtlich entstehenden Kosten erteilen.

Kosten für die Erstberatung:

Sie können auch gerne einen Erstberatungstermin mit mir vereinbaren, indem wir ausführlich (in der Regel 60 – 90 Minuten) Ihre Fragen klären. Diese Erstberatung kostet Sie maximal 190,00 € zzgl. MwSt. Sollten Sie mich hinterher mit Ihrer Vertretung beauftragen, werden diese Kosten für die Erstberatung auf die dann entstehenden Kosten voll angerechnet.

Ich garantiere Ihnen, dass keine versteckten weiteren Kosten auf Sie zukommen.

Kann ich auch gegen den Willen meines Ehegatten nach einem Trennungsjahr geschieden werden?

Für das Gericht ist lediglich maßgeblich, ob Ihre Ehe tatsächlich gescheitert ist. Wenn Sie seit mindestens einem Jahr voneinander getrennt leben und beispielsweise einen neuen Partner an Ihrer Seite haben oder dem Gericht Gründe plausibel machen, warum Sie diese Ehe auf keinen Fall weiterführen wollen, werden Sie auch gegen den Willen des anderen Ehegatten geschieden.

Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass, wenn der andere Ehepartner sich nicht scheiden lassen will, man erst nach drei Trennungsjahren geschieden wird.

Was muss ich beim Trennungsjahr beachten?

Voraussetzung für eine Trennung ist die Trennung von Tisch und Bett. Das bedeutet, dass die Eheleute keine intime Beziehung mehr miteinander führen und auch keine Versorgungsleistungen mehr füreinander erbringen. D. h., dass Sie bspw. nicht mehr füreinander einkaufen und kochen und die Wäsche des anderen nicht mehr mit waschen.

Kann ich auch im Trennungsjahr mit meinem Ehepartner in einer Wohnung leben?

Das ist grundsätzlich möglich, wenn Sie sich einig sind. Auch in diesem Fall dürfen Sie jedoch keine wechselseitigen Versorgungsleistungen erbringen. Ein Problem ergibt sich daraus, dass Sie im Streitfall nicht nachweisen können, dass Sie tatsächlich voneinander getrennt leben.

Muss ich das Trennungsjahr beantragen?

Das Trennungsjahr beginnt automatisch zu laufen, sobald Sie von Ihrem Ehegatten nachweisbar räumlich getrennt leben. Braucht weder einen Antrag noch eine sonstige Form der Dokumentation der Trennung.

Kann ich auch vor Ablauf des Trennungsjahres geschieden werden?

Voraussetzung für eine Scheidung der Ehe ist grundsätzlich die Vollendung des Trennungsjahres.

Nur dann, wenn es für einen der Ehegatten eine unzumutbare Härte darstellt, weiter mit dem anderen Ehegatten verheiratet zu sein, kann eine Scheidung vor Ablauf des Trennungsjahres erfolgen.

Dies sind die Fälle der „Härtefallentscheidung“.

Eine solche Form der Scheidung ohne Einhaltung des Trennungsjahres ist möglich, wenn der andere Ehegatte beispielsweise schwere Straftaten zum Nachteil des die Härtefallentscheidung beantragenden Ehepartners begangen hat.

Benötigt mein Scheidungsanwalt eine besondere Qualifikation?

Es ist sicherlich sinnvoll, für Ihre Scheidung einen Spezialisten / eine Spezialistin aufzusuchen. Bei gesundheitlichen Problemen gehen Sie ja auch zu einem Spezialisten.

Auf Scheidungen spezialisiert sind Fachanwälte/Fachanwältinnen im Familienrecht. Diese haben eine Zusatzausbildung speziell für familienrechtliche Fragen absolviert. Sie müssen sich auch jährlich zu familienrechtlichen Themen fortbilden.